Daniela Strigl: Zum Trotz. Erkundung einer zwiespältigen Eigenschaft. Salzburg: Residenz 2025. Am 28. und 29. November 2024 fand in Graz die Herbstvorlesung statt, eine Veranstaltung der Akademie Graz in Zusammenarbeit mit der Zeitung DIE PRESSE und dem hiesigen Literaturhaus. Die Wahl der Vortragenden fiel auf die für ihre Essayistik und Literaturkritik prämierte Kri... Weiterlesen
Immer, wenn von Wolfgang Koeppen die Rede ist, wird auf sein literarisches Schweigen oder – je nachdem wie es geframt werden soll – seine Schreibblockade, seine Unproduktivität, sein Scheitern oder auch seine Faulheit Bezug genommen. Die tausenden Seiten seines Nachlasses werden dabei oft übersehen, obwohl diese als Teil seines Hauptwerks angesehen werden müssen.1 Ähn... Weiterlesen
Jan Philipp Reemtsma Christoph Martin Wieland. Die Erfindung der deutschen Literatur. C. H. Beck: München 2023. 704 S., Hardcover 38 €. Es gibt – wenn man dem Protagonisten in Arno Schmidts Aus dem Leben eines Fauns (1953) Glauben schenkt – „ein ganz einfaches Mittel, einen intelligenten Menschen [in Deutschland] zu erkennen.“ „Wenn er Wieland liebt.“[1] Nähmen wir... Weiterlesen
Canceln. Ein notwendiger Streit. Hrsg. von Annika Domainko, Tobias Heyl, Florian Kessler, Jo Lendle, Georg M. Oswald. München: Hanser 2023. 224 Seiten. ISBN 978-3-446-27613-0. Preis [A] 22,70 €.... Weiterlesen
Heft Nr. 575-576, herausgegeben von Ana Marwan, widmet sich dem Thema Berührungen. In ihrem Editorial geht es um das P-Wort und unerwünschte Wangenküsse. Literarische Beiträge u. a. von Sandra Gugić, Romina Pleschko und Mirianne Jungmaier. Johanna Öttl spricht ün ihrem Beitrag "Sex und Nazis" über die Unsichtbarkeit weiblicher Gewalterfahrungen in der KZ-Literatur. Au... Weiterlesen